Debian Lenny + Xen + VAdmin

So nach einigen Stunden das herum Probierens hier mal meine Musterlösung zum Thema Xen mit VAdmin auf einem Debian Lenny EQ-Host bei Hetzner mit mehreren IPs:

  1. Vorbereitung des Servers:

    Als erstes muss der Server in der Reparaturkonsole gestartet werden und via „installimage“ neu installiert werden. Hierbei zu beachten:

    Partitionsschema so anpassen das die /-root Partition etwa 100GB fasst, /boot und SWAP habe ich auf je 1GB und 2GB gesetzt, der Rest muss leer bleiben. Natürlich können diese Partitionen weiterhin ein Softwareraid bilden.
    (bei Nutzung von LVM mit VAdmin)

  2. Nach der Systeminstallation:

    Mittels

    fdisk /dev/sda und /dev/sdb

    eine 4te Partition erstellen und den

    Typ auf „Linux Raid Autodetect“

    ( in fdisk „t“ – „4“ – „fd“ eingeben) und abspeichern.

    Nach einem Neustart mittels

    mdadm –create /dev/md3 –level=1 –raid-devices=2 /dev/sda4 /dev/sdb4

    ein Raid1 über die restliche Kapazität für den LVM erstellen.

    Danach noch mittels

    mdadm –detail –scan

    die Daten des neuen Raid kopieren und in die

    /etc/mdadm/mdadm.conf

    am Ende einfügen.

  3. Installation der Voraussetzungen:

    apt-get install php5-cli iptables e2fsprogs psmisc bzip2 bridge-utils netcat lvm2

  4. Erstellen des LVM Volumes:

    vgscan –v

    pvcreate /dev/md3

    vgcreate vadmin /dev/md3

  5. Installation des Xen:

    apt-get install xen-linux-system-2.6.26-2-xen-amd64 xenstore-utils xenwatch xen-shell xen-tools

  6. Einrichtung des Xen

    In /etc/xen/xend-config.sxp

    (network-script ’network-route netdev=eth0′)

    (vif-script vif-route)

    Eingeben und die Standardregel „(network-script network-dummy)“ und „(vif-script vif-bridge)“ auskommentieren.

    In /etc/sysctl.conf

    net.ipv4.ip_forward=1

    Aktivieren und System neu starten.

  7. Einrichtung des VAdmin:

    cd /home && mkdir vadmin && mkdir /vadmin_mnt && cd vadmin

    wget http://www.vadmin.de/downloads/vadmin_hostsystem_daemon_64.tar.gz

    tar xzf vadmin_hostsystem_daemon_64.tar.gz

    Beim Systemstart alle Filter laden:

    ln -s /home/vadmin/iptables /etc/init.d/iptables

    update-rc.d iptables defaults 18

    Autostart des vAdmin-Daemon:

    ln -s /home/vadmin/vadmin_start_stop /etc/init.d/vadmin_start_stop

    update-rc.d vadmin_start_stop defaults 90

    Danach die Datei setting_back.php in settings.php umbenennen und folgendes editieren:

    $routed=’0′; in $routed=’1′;

    Sowie am Ende:

    $add_xen_config=’ramdisk = „/boot/initrd.img-2.6.26-2-xen-amd64“

    extra = „xencons=tty console=hvc0″‚;

    Hierbei drauf achten das das extra in einer neuen Zeile steht!

    Außerdem natürlich noch die DNS-Adresse des Servers unter $url_vadmin angeben auf dem der VAdmin Webdienst ausgeführt wird.

    Jetzt wird noch im Verzeichniss /boot der Kernel vmlinuz-2.6.26-2-xen-amd64 verlinkt auf vmlinuz-2.6-xen damit der Xen auch seinen Kernel für die VMs findet.

    Danach muss noch die Zend-Erweiterung im PHP registriert werden:

    In /etc/php5/cli/php.ini

    zend_extension = /home/vadmin/ioncube/ioncube_loader_lin_5.2.so

    Am Ende einfügen und das System neu starten, schon sollte alles funktionieren 🙂

  8. VAdmin Webinterface:

    Im VAdmin Webinterface muss dann der IP Bereich für die VServer angelegt werden, hier muss die Haupt-IP des Servers als Gateway eingetragen werden, die DNS Server regulär die die auch der Server nutzt. Subnetz und Broadcast sind bei den EQ-Servern identisch zu denen des Servers.

Das war eigentlich auch schon alles bzw. der Weg mit dem es bei mir letztendlich funktioniert hat. Die Anleitung stammt aus der vom VAdmin HIER und ein paar Komponenten von HIER (dort gibt es auch gute Infos wenn das ganze ohne VAdmin laufen soll 😉 )

Wenn mal etwas nicht läuft oder nicht auf Anhieb hilft öfter mal ein Neustart nach den einzelnen Schritten, Komponenten wie die Kernel-Überprüfung etc. habe ich jetzt mal raus gelassen.

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