Bosch PSR – Qualmt und Stinkt

Ich hatte vor einiger Zeit das Problem, das meine Bosch PSR 14,4 LI II „ausgestiegen“ ist. Sobald sie läuft qualmt und stinkt es schlimm und sie bringt keine Power mehr.

Hab schon gedacht – na super, Motor hin – und nach einem Ersatz geschaut, da bin ich über ein paar Beiträge zu dem Thema gestolpert.

Ende vom Lied:

Demontieren und mit Bremsenreiniger (KFZ Zubehör) den Motorblock ordentlich durchschwämmen. Habe den Vorgang einige male wiederholt bis nix mehr dreckiges raus gekommen ist, dabei auch ab und an mal etwas drehen, verschiedene Öffnungen verwenden und den Winkel variieren.

Danach in Ruhe trocknen und dann ein paar Minuten laufen lassen. Es stinkt dann anfangs noch, also besser draußen… Nach kurzer Zeit hat sich dann der Geruch und Qualm bei mir gelegt.

Meine läuft jetzt wieder wie am ersten Tag 🙂

Exchange 201x – ACE doesn’t exist

Ich hatte gerade ein sehr unschönes Szenario:

Exchange 2016, steht in Ressource-Domain und die Mailboxen werden auf LinkedMailbox zur Userdomain umgestellt. Die Skripte hierfür mit set-user (nicht offiziell unterstützt) sind etwas buggy und die Umgebung historisch gewachsen, weswegen einige Mailboxen wohl nicht mehr ganz saubere Berechtigungen haben.

Versuchte man dann auf einer Mailbox die FullAccess Berechtigung, die in get-mailboxpermission mit RESDOMAIN\User angezeigt wird, zu entfernen kam es zu einem „ACE doesn’t exist“ und der User wurde fälschlich in die Userdomain aufgelöst:

[PS] C:\Windows\system32>Remove-MailboxPermission -Identity "sharedmailbox" -User RESDOMAIN\user -AccessRights FullAccess

WARNING: Can't remove the access control entry on the object "CN=sharedmailbox,OU=ou,DC=dc,DC=local" for account "USERDOMAIN\user" because the ACE doesn't exist on the object.

Auch wenn ich die SID der RESDOMAIN genommen hab, kam es nicht zu einem erfolgreichen entfernen. Hier wurde der User zwar in die richtige Domäne aufgelöst, der Fehler blieb allerdings der selbe.

In dem MS Foren gibt es Tipps von -deny:$true bis zur Installation der Exchange 2003 Management Tools, aber in meinem Fall hat geholfen:

Get-MailboxPermission -Identity "sharedmailbox" -user user | Remove-MailboxPermission

Vielleicht klappt es bei noch jemanden, der das Problem auch hat.

Sicherung von LXD Containern

Leider ist in den 2.xx Versionen von LXD noch keine direkte Backup-Funktion eingebaut.

Der Workaround geht über:

  • Snapshot der VM erstellen
  • Snapshot in Image wandeln
  • Image exportieren

Für diese Schritte hab ich mir mal ein Skript zusammen gebaut, das ich nicht vorenthalten will:

#!/bin/bash
datum=$(date +%Y-%m-%d)
backupdir=/mnt/data/backup/lxd
#vmliste=$(lxc list | awk '$4 == "STARTED" {print $2}')
vmliste=$(lxc list --format csv -c n)

echo "Starte Backup auf $(hostname -f)"
echo " "
date
echo " "
echo "Sicherungsliste:"
echo $vmliste
echo " "
for vm in $vmliste
do
 echo "Sichere VM: " $vm
 lxc snapshot $vm backup && echo "Snapshot erfolgreich"
 lxc publish $vm'/backup' --alias $vm'-backup' --compression none && echo "Publish erfolgreich"
 [ -d $backupdir/$datum ] || mkdir $backupdir/$datum
 lxc image export $vm-backup $backupdir/$datum/$vm.tar && echo "Export erfolgreich"
 lxc image delete $vm-backup && echo "Image Cleanup erfolgreich"
 lxc delete $vm/backup && echo "Snapshot Cleanup erfolgreich"
 [ -e /var/lib/lxd/containers/$vm/backup.yaml ] && cp /var/lib/lxd/containers/$vm/backup.yaml $backupdir/$datum/$vm.yaml && echo "Config kopiert"
 echo " "
done

date
echo " "
echo "Sicherungen abgeschlossen."

Die Formatierung und Ausgaben zielen herbei auf meine cron-Mail-Formatierung ab 😉

Am Anfang ist noch ein „Switch“, ggfs nur die laufenden VMs zu sichern.

Ich habe die gzip-Komprimierung aus Performancegründen abgeschaltet, andernfalls dauert der Publish sehr lange. Das Image ist dann zwar größer, aber auch bedeutend schneller fertig (bei meinem etwas schwachen Server…).

WordPress, nginx, htaccess, Plesk…

Ich teste derzeit das eine oder andere Hosting-System, so natürlich auch Plesk.

Bisher gefällt mit das System sehr gut und die Preise sind auch in Ordnung.

Angenehm finde ich die Möglichkeiten, für einzelne vServer unterschiedliche PHP Versionen zu nutzen und auch ein nginx als Proxy vorzuschalten.

Allerdings gibt es genau hier ein Problem in Verbindung mit WordPress:
Nutzt man Permelinks, funktionieren diese nicht. Die .htaccess Datei, welche der Apache nutzen würde, wird von dem nginx nicht ausgewertet wenn dieser als PHP Interpreter genutzt wird.

Ein Workaround für WordPress ist es, für alle vServer die Direktiven zu ändern, was für mich einfach keine Option ist, da es hier nur um einen Bruchteil aller Sites, auf dem WordPress überhaupt genutzt wird, geht. Alternativ gibt es dort noch ein nginx-Config-Snippet, was bei mir aber auch nicht sauber funktioniert hat. Es waren beispielsweise alle CSS Files nicht mehr erreichbar und das Design total im Eimer.

Die Lösung ist eine Anpassung den Snippets:

if (!-e $request_filename)
{
rewrite ^/(.+)/$ /index.php last;
}

Einzutragen unter Plesk > Domains > domain.tld > Einstellungen für Apache & nginx > Zusätzliche nginx-Anweisungen.
Damit funktioniert es bei mir mit drei WordPress Installationen sauber, ohne alle anderen vServer zu beeinflussen.

Nachtrag:
Nachteil hierbei, der mir aufgefallen ist: Ein Zugriff auf die von Plesk erstellten AWstats/Webalizer Statistiken ist für diese Domain/Subdomain nicht mehr möglich, da auch diese URL umgeschrieben wird.

UBNT Unifi mit SSL und fhem auf dem RaspberryPi

Anleitungen, Unifi auf dem Raspberry zum laufen zu bringen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Ich stelle meinen aktuellen Weg ebenfalls Online.

Basis-Installation:

echo "deb http://www.ubnt.com/downloads/unifi/debian unifi5 ubiquiti" > /etc/apt/sources.list.d/ubnt.list

apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv C0A52C50

apt-get update

apt-get install unifi -y

Dann sollte die Standard-Instanz vom MongoDB noch deaktiviert werden, da diese nicht genutzt wird und nur eh schon knappe Ressourcen frisst. Außerdem werden die Journal-Dateien auf 128M statt 1GB pro File, und maximal 512MB in Summe, festgelegt:

echo "ENABLE_MONGODB=no" | sudo tee -a /etc/mongodb.conf > /dev/null

echo "smallfiles = true" | sudo tee -a /etc/mongodb.conf > /dev/null

service mongodb restart

Damit ist der Unifi Controller einsatzbereit.

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